Sichere Geldanlage in unsicheren Zeiten

Sicherlich hat sich jeder Kleinanleger schon einmal Gedanken um die Sicherheit seiner Geldanlagen gemacht. Dabei ist es egal ob es um 5000€ oder um 500000€ geht, denn zu verschenken oder gar zu verlieren hat niemand etwas. Um dem Vorzubeugen, gilt es für jeden Sparer den einen oder anderen Punkt bei seiner Geldanlage zu überprüfen.

In Zeiten von horrenden Staatverschuldungen, einem noch immer wackeligen Finanzsektor und drohender Krisen im Nahen Osten ist es mehr denn je nötig seine Geldanlagen auf dem neuesten Stand zu halten. Hierbei gilt die folgende alte Weisheit: Wer streut rutscht nicht! Denn wer in mehrere Anlageklassen investiert, umgeht die Gefahr sein ganzen Vermögen durch den Absturz einer einzelnen Anlage zu verlieren.

Diese Streuung muss nicht unbedingt etwas mit riskanten Anlagen wie zum Beispiel der Aktie zu tun haben. Streuen kann man zum Beispiel auch bei der Auswahl seiner Schuldner, sprich seiner Banken. Bei dieser Auswahl gilt größtenteils der alte Zusammenhang zwischen Zins und Risiko: Je höher der Zins, desto höher das Risiko. Denn wie oben bereits festgestellt wurde, zu verschenken hat niemand etwas, auch keine Bank.

Die Zinsen im festverzinsten Jahresbereich liegen zurzeit zwischen unter 1% bis knapp unter 3%. Dabei ist der Zins natürlich nicht ausnahmslos eine Risikoprämie, denn eine Direktbank hat natürlich aufgrund ihrer Kostenstruktur einen anderen Konditionsspielraum als eine örtliche Sparkasse. Generell kann sich der Sparer jedoch darauf verlassen, dass die Einlagen zumindest bei deutschen Instituten sicher sind, da im Notfall zahlreiche Sicherheitsmechanismen greifen würden, wodurch das Geld sicher anlegen kann.

Die schlechteste Alternative die der verunsicherte Sparer wählen kann ist jedoch die Variante, die vorsieht das gesamte Vermögen unter dem eigenen Kopfkissen zu verbarrikadieren. Wenn uns vergangene Wirtschaftskrisen und Währungsreformen eines gelehrt haben, dann ist es, dass die Besitzer von Bargeld am Ende am schlechtesten dastehen.